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Posaune im Selbststudium

Posaune selbst lernen

Ja, du kannst Posaune selbst lernen, solange du eine ehrliche Rückmeldung zu deinen Tönen bekommst. Mit tonestro erfährst du bei jedem Ton sofort, ob Tonhöhe und Timing gepasst haben, und du übst, wann und wo du willst, ganz ohne Termine.

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Ein Mann spielt im Sessel zu Hause Posaune, vor ihm ein Tablet auf einem Ständer

Was du allein schaffst

  • Die Positionen lernen. Die Zugpositionen in der App zeigen dir, wo jeder Ton liegt, von der 1. bis zur 7. Position. Den Rest lernt dein Arm durch Übung.
  • Den Ton aufbauen. Lange Töne, langsame Lippenbindungen und ein sauberer Zungenstoß brauchen nur dich, deine Posaune und ein paar Minuten.
  • Tonhöhe und Rhythmus prüfen. Ob ein Ton sauber war und im Takt kam, zeigt dir tonestro direkt danach. Beides ist beim Spielen selbst schwer zu beurteilen.

Typische Fehler beim Selbststudium

  1. Den Zug festhalten

    Viele, die sich Posaune selbst beibringen, packen den Zug wie einen Lenker. Der Arm verspannt sich, und der Zug kommt zu spät und ungenau an.

    So klappt es: Die linke Hand trägt das Gewicht; Daumen und zwei Finger der rechten führen den Zug locker, aus entspanntem Handgelenk. Ein kurzes Video zeigt dir, ob deine Hände locker bleiben.

  2. Schmieren zwischen den Tönen

    Liegen zwei Töne auf derselben Naturtonstufe, kann die Zugbewegung dazwischen hörbar schmieren, ein Glissando, das die Noten nur selten verlangen.

    So klappt es: Lass die Luft weiterfließen und koordiniere den schnellen Zugwechsel mit einem weichen Zungenstoß auf dem neuen Ton.

  3. Das Mundstück anpressen

    Kommen hohe Töne nicht, drückst du das Mundstück schnell fester an die Lippen. Das ermüdet sie rasch und macht den Ton dünn.

    So klappt es: Vermeide zusätzlichen Druck und erarbeite höhere Töne schrittweise, mit Luftführung und Ansatz im Zusammenspiel und häufigen Pausen. tonestro gibt dir Feedback zu Tonhöhe und Rhythmus jedes Tons; deinen Ansatz prüfst du im Spiegel.

Deine Übungswoche

  1. Erst der Ton

    Ein paar lange Töne in der 1. Position, mit einer Pause nach jedem. Sprechen f und b einzeln leicht an, folgen langsame Lippenbindungen zwischen beiden.

  2. Positionen

    Spiel langsam die ersten fünf Töne der B-Dur-Tonleiter, B bis f, in den Positionen 1, 6, 4, 3 und 1.

  3. Ein neuer Song pro Woche

    Lern ihn Takt für Takt mit 60 Prozent Tempo. Geh auf 80 Prozent, wenn er ruhig läuft, und ins volle Tempo, wenn sich 80 Prozent bequem anfühlen.

  4. Ruhetage

    Gönn deinen Lippen einen spielfreien Tag, wenn sie Erholung brauchen.

  5. Mit der Band

    Läuft der Song ruhig, spielst du ihn mit der Band und schaust, welche Töne noch nicht sauber waren.

Songs zum Üben allein

Fang mit diesen an und arbeite dich dann durch alle 51 leichten Songs:

Fragen zum Selbstlernen

Kann man Posaune wirklich selbst lernen?

Ja. Neben regelmäßigem Üben und der Rückmeldung zu Tonhöhe und Rhythmus prüfst du Haltung und Ansatz selbst, im Spiegel oder auf Video. Mehr dazu liest du unter Ohne Lehrer lernen.

Woran merke ich, ob meine Zugposition stimmt?

Zuerst an deinem Ohr, und tonestro zeigt dir sofort, ob ein Ton sauber war. Lag er deutlich daneben, prüf, ob du den richtigen Naturton getroffen hast; kleine Abweichungen korrigierst du mit dem Zug, nach außen bei zu hohem und nach innen bei zu tiefem Ton.

Was brauche ich, um Posaune selbst zu lernen?

Deine Posaune, Pflege für den Zug, eine Halterung für Smartphone oder Tablet und ein paar Minuten an den meisten Tagen. Die ganze Liste steht unter Was brauche ich?

Kann ich Posaune mit einer App lernen?

Ja. tonestro hat zwei Kurse von Musikpädagogen und eine Songbibliothek und hört jeden Ton über das Mikrofon deines Smartphones oder Tablets. Wie das funktioniert, liest du unter Wie hört tonestro mein Spiel?

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