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Posaune, ehrlich gesagt

Ist Posaune schwer zu lernen?

Nein, der Einstieg in die Posaune ist leichter, als viele denken: Die ersten Töne gelingen meist schon am ersten Tag, und mit tonestro spielst du in zehn Minuten ein, zwei Töne zu einem echten Song mit Band. Geduld brauchst du für zwei Dinge: einen Zug ohne Markierungen und einen vollen, ruhigen Ton.

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Ein Mann mit grau meliertem Haar und blauem Hemd lächelt auf seinem Sofa, die Posaune in der Hand

Die kurze Antwort

Erster Ton
Meist schon am ersten Tag.
Erster Song
Zehn Minuten, mit ein, zwei Tönen zu einem Song mit Band.
Eine häufige Hürde
Die Positionen auf einem Zug ohne Markierungen treffen.
Was hilft
Rückmeldung zu Tonhöhe und Rhythmus und ein langsameres Tempo.

Die drei echten Hürden

  1. Ein Zug ohne Markierungen

    Die Posaune hat weder Bünde noch Klappen: Jede Position ist eine Stelle in der Luft, die dein Arm lernen muss. Liegst du knapp daneben, klingt der Ton zu hoch oder zu tief.

    So klappt es: Schau in der App nach, wo jeder Ton liegt, und lass dir von tonestro zeigen, ob er sauber war. Mit etwas Übung findet dein Arm die Stellen immer sicherer.

  2. Naturtöne: eine Stelle, mehrere Töne

    In jeder Zugposition liegen mehrere Naturtöne übereinander. Allein in der 1. Position teilen sich B, f und b dieselbe Stelle, und Lippen und Luftstrom entscheiden, welcher davon klingt.

    So klappt es: Stell dir den Ton vor, bevor du ihn spielst, und übe Lippenbindungen: Wechsel zwischen Naturtönen bei gleicher Zugposition, ohne erneut mit der Zunge anzustoßen. tonestro zeigt dir sofort, ob du den richtigen Ton getroffen hast.

  3. Luft und Ausdauer

    Die Posaune braucht viel ruhige Luft, und deine Lippenmuskeln sind diese Arbeit noch nicht gewohnt. Am Anfang wird dein Ton nach ein paar Minuten dünn.

    So klappt es: Halte deine Übungseinheiten kurz, starte mit ein paar langen Tönen und mach zwischendurch Pausen. Spielst du an den meisten Tagen, wächst deine Ausdauer meist Woche für Woche.

Leichter, als du denkst

  • Kein Transponieren. Posaunennoten im Bassschlüssel werden normalerweise klingend notiert: Ein notiertes f ist das f, das du hörst. Das macht das Notenlesen von Anfang an einfacher.
  • Sieben Orientierungspunkte. Sieben Zugpositionen decken den ganzen Anfängerbereich ab. Sie geben dir Orientierung, und ihre genaue Lage passt du für den jeweiligen Ton nach Gehör an.
  • Kleine Songs kommen früh. Viele leichte Songs kommen mit drei oder vier verschiedenen Tönen aus. Die spielst du schon, während du erst wenige Positionen kennst.

Songs mit wenigen Tönen

Von den 51 leichten Posaunen-Songs in tonestro brauchen diese nur drei oder vier verschiedene Töne:

Fragen zur Schwierigkeit

Ist Posaune schwerer als Trompete?

Nicht schwerer, nur anders. Welches Instrument dir leichterfällt, ist individuell: Bei der Posaune koordinierst du den Zug nach Gehör, bei der Trompete die Ventile.

Brauche ich für die Posaune eine große Lungenkapazität?

Nein. Wichtiger als viel Luft ist ein ruhiger, gleichmäßiger Luftstrom. Lange Töne beim Warm-Up, mit kurzen Pausen dazwischen, bauen ihn Schritt für Schritt auf.

Warum kippen meine Töne auf der Posaune?

Meist landet der Ton auf einem benachbarten Naturton. Hör dir den Ton vorher im Kopf an, halte die Luft ruhig und setz jeden Ton mit einem leichten Zungenstoß an.

Schaffe ich die Posaune ohne musikalische Vorkenntnisse?

Ja. Du beginnst mit ein, zwei Tönen zu einem echten Song mit Band und bekommst zu jedem Ton eine Rückmeldung zu Tonhöhe und Rhythmus. Wie die ersten zehn Minuten ablaufen, liest du unter Erster Song in 10 Minuten.

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